Perlen der Flötenliteratur -

Perlen der Flötenliteratur

Die Soloflötistin der Sächsischen Staatskapelle Rozália Szabó und Studienleiter der Semperoper Johannes Wulff-Woesten verbindet seit langem eine künstlerische Freundschaft.
Aus Ungarn stammend hat Rozália Szabó internationale Wettbewerbe gewonnen und sich oft für seltener gespielte, besondere Werke der Flötenliteratur eingesetzt. Zusammen mit Johannes Wulff-Woesten widmet sie sich neben bekannten Stücken auch einem ungewohnten Kammermusikrepertoire.

In ihrem Duoabend möchten sie einen weiten Bogen der Flötenliteratur vom Barock bis zur klassischen zeitgenössischen Musik spannen. Dabei wird es populäre „Perlen“ der Flötenliteratur sowie Bezüge zur Opernliteratur geben.

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Kartenpreis:   15,00 EUR (normal) /  12,00 EUR (erm.)
(Den ermäßigten Preis bezahlen Mitglieder des Födervereins, Rentner, Behinderte, Schüler und Studenten.)

Buchbar bis 04.10.2022

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Perlen der Flötenliteratur -
Johannes Wulff-Woesten wurde 1966 in Jena (Thüringen) geboren. Nach dem Abitur 1984 studierte er von 1986 bis 1992 Klavier, Dirigieren und Komposition an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Weimar und wurde im Fach Komposition in die Meisterklassenabteilung aufgenommen.
Seit 1991 arbeitet er als Solorepetitor an der Semperoper Dresden, wo er seit 2000 als Studienleiter tätig ist. Von 1995 bis 2001 war Johannes Wulff-Woesten zudem  Assistent von Giuseppe Sinopoli (auch in Rom und Mailand). Ab 1996 wird er regelmäßig als Solorepetitor und musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen engagiert. Seit 1984 kommen seine Kompositionen zur Aufführung. Sein Werk umfasst neben Kammermusik, einer Sinfonie, einem Klavierkonzert auch drei Kammeropern, 2 Kinderopern,  uraufgeführt an der Staatsoper Dresden, eine Fantasie für Orgel und Orchester "Heiliges Licht", das Oratorium "Buen camino - Die Tänzerin auf dem Jakobsweg" sowie ein Weihnachtsoratorium "Jedem leuchtet ein Stern".
Er entfaltet  eine rege Tätigkeit als Pianist, Liedbegleiter, Organist,  Kammermusikpartner sowie Leiter eines Salonorchesters. Außerdem dirigiert er Familienkonzerte der Staatskapelle bei "Kapelle für Kids" auf der großen Bühne sowie diverse Opernvorstellungen.
 

Rozália Szabó wurde in Abony (Ungarn) geboren und begann mit sieben Jahren Flöte zu spielen. Sie studierte nach dem Abitur an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Lóránt Kovács und János Bálint und anschließend an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Jean-Claude Gérard. Bereits während ihrer Studienzeit entwickelte Rozália Szabó Podiumsreife auf internationalem Niveau: sowohl 1998 beim Internationalen Jean-Pierre-Rampal Wettbewerb in Paris als auch beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München im Jahr 2000 wurde sie mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Sie trat auf mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Sächsischen Staatskapelle Dresden, mit der sie 2007 André Jolivets Flötenkonzert in der Semperoper aufführte. Im Oktober 2008 war sie im Rahmen des Mozart-Zyklus der Villa Hügel in Essen mit den Flötenkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören. Musikfestivals wie das Fürstensaal Classix in Kempten, Movimentos in Wolfsburg und das Musikfestival St. Gallen in Österreich stehen im Vordergrund ihres vielseitigen Engagements für die Kammermusik, die sie mit Hingabe pflegt. Solche Projekte führen sie regelmäßig in ihre Heimat Ungarn, aber auch nach Frankreich, Russland, Mazedonien und in die Schweiz.
Rozália Szabó ist eine gefragte Solistin der jungen Generation, die sich stets auch um ungewohntes Repertoire verdient gemacht hat. Seit 2002 ist Rozália Szabó Soloflötistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden.